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Wie entsteht Inflation und warum steigen die Preise? Alles, was du wissen musst

Inflation bezeichnet einen anhaltenden Anstieg des allgemeinen Preisniveaus, der die Kaufkraft deines Geldes sinken lässt. Sie entsteht aus verschiedenen Ursachen: steigende Produktionskosten, hohe Nachfrage, teurer werdende Rohstoffe oder eine lockere Geldpolitik der Zentralbanken. Warum steigen die Preise? Weil mehr Geld oder mehr Nachfrage auf ein knapperes Angebot trifft, weil Löhne ansteigen und garantiert, weil die in Umlauf befindliche Geldmenge zunimmt.

In diesem Artikel erfährst du, was Inflation genau bedeutet, wie sie gemessen wird, welche verschiedenen Ursachen hinter dem Anstieg der Verbraucherpreise stecken und wie du dich vor dem schleichenden Kaufkraftverlust schützt. Wir schauen uns konkrete Zahlen an, erklären die Rolle der EZB und gehen am Ende auf Investmentoptionen ein, mit denen viele Anleger ihr Vermögen gegen Inflation absichern.

Inflation einfach erklärt

Das Wort Inflation kommt vom lateinischen “inflatio” und bedeutet so viel wie “aufblähen”. Genau das passiert mit der Geldmenge, während dein Einkaufskorb gleichzeitig immer weniger Waren enthält.

Wenn die Preise für Güter und Dienstleistungen allgemein und anhaltend ansteigen, spricht man von Inflation. 

Das ist kein Einzelphänomen, sondern betrifft den breiten Konsum: vom Brot beim Bäcker über Benzin an der Tankstelle bis zum Strom aus der Steckdose. Oder auch die 100‑€‑Note, welche du zum Kauf von Bitcoin verwendest. Auf dem Papier wirkt alles stabil, aber in echt ist diese Geldnote weniger wert. 

Ein einfaches Beispiel: Wenn du heute mit 50 EUR einkaufst und die Inflationsrate bei 5 Prozent liegt, bekommst du ein Jahr später für denselben Betrag nur noch Produkte im Wert von rund 47,50 EUR. Dein Geld hat Kaufkraft verloren, weil das allgemeine Preisniveau gestiegen ist. Genau diesen Effekt meint man, wenn von Geldentwertung die Rede ist.

Was genau sagt die Inflationsrate aus?

Die Inflationsrate misst, um wie viel Prozent die Preise in einem bestimmten Zeitraum durchschnittlich angestiegen sind. 

Meistens wird sie als jährliche Inflationsrate ausgewiesen, also als prozentuale Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat. Eine Inflationsrate von 2,7 Prozent bedeutet: Ein repräsentativer Warenkorb, der die typischen Ausgaben privater Haushalte abbildet, ist im Durchschnitt 2,7 Prozent teurer geworden.

Wichtig zu wissen: Wenn die Inflationsrate sinkt, heisst das nicht, dass Produkte billig werden. Die Preise steigen nur langsamer. Erst bei einer negativen Teuerungsrate spricht man von Deflation, also einem echten Rückgang des Preisniveaus.

Das gilt wirtschaftlich als problematisch, weil Konsumenten Käufe aufschieben, wenn sie erwarten, dass alles noch billiger wird. Die Folge: Die Wirtschaftsleistung sinkt und die Arbeitslosigkeit kann steigen.

Wie wird Inflation gemessen?

Inflation wird anhand des Verbraucherpreisindex (VPI) berechnet. In Deutschland ermittelt das Statistische Bundesamt jeden Monat die Preise für einen imaginären Warenkorb, der rund 700 Güterarten umfasst.

Darin enthalten sind unter anderem Nahrungsmittel, Mieten, Strom, Verkehr, Freizeit und Kleidung. Diese Posten werden nicht alle gleich gewichtet: Ausgaben, die einen grösseren Anteil am durchschnittlichen Haushaltsbudget ausmachen, fliessen stärker in die Berechnung ein. Miete und Energie zählen also mehr als Schuhe.

Neben dem nationalen VPI gibt es den Harmonisierten-Verbraucherpreisindex (HVPI), den Eurostat für alle Länder der Europäischen Union einheitlich berechnet. So lässt sich die Teuerungsrate zwischen den Mitgliedsstaaten vergleichen, und eine Gesamtinflationsrate für den Euroraum wird ermittelt. Der HVPI ist der zentrale Preisindex, an dem sich die Europäische Zentralbank orientiert, wenn sie Entscheidungen zur Geldpolitik trifft.

Warum und wie entsteht Inflation?

Inflation hat verschiedene Ursachen, die oft gemeinsam wirken. Vier Haupttypen lassen sich unterscheiden in: 

Die Nachfrageinflation entsteht, wenn die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen das Angebot übersteigt. Unternehmen erhöhen ihre Preise, weil Konsumenten bereit sind, mehr zu zahlen. Das passiert primär in Hochkonjunkturphasen, wenn viele Menschen einen Job haben und mehr Geld ausgeben.

Die Angebotsinflation tritt auf, wenn die Produktionskosten steigen, etwa weil Rohstoffpreise ansteigen oder Löhne anziehen. Die höheren Kosten geben Unternehmen an die Konsumenten weiter, was zu einem Preisanstieg führt.

Bei der importierten Inflation kommt der Auslöser aus dem Ausland. Steigt der Preis für importierte Rohstoffe wie Öl oder Gas, verteuern sich Benzin, Heizkosten und andere Produkte. Die Ölkrise 1973 ist das klassische Beispiel, oder aktuell der Konflikt im Nahen Osten. 

Schliesslich gibt es die monetäre Inflation durch die Geldpolitik selbst. Wenn eine Zentralbank die Geldmenge stark ausweitet, ohne dass die Wirtschaftsleistung entsprechend mitwächst, steht mehr Geld derselben Menge an Gütern gegenüber. Das Resultat: Der Wert einer einzelnen Geldeinheit sinkt, alles wird nominal teurer.

Oft wirken mehrere Faktoren gleichzeitig. Die hohe Teuerung 2022 und 2023 war eine Mischung aus gestiegenen Energiepreisen, Lieferkettenproblemen nach der Pandemie und einer über Jahre ausgeweiteten Geldmenge. 

Wie beeinflussen Zentralbanken die Preisstabilität?

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Auftrag, die Preisstabilität im Euroraum zu gewährleisten. Mittelfristig strebt sie eine jährliche Inflationsrate von zwei Prozent an. 

Das ist kein willkürlicher Wert: Eine leicht positive Inflationsrate gilt als gesund für die Wirtschaft, weil sie Unternehmen zum Investieren und Konsumenten zum Konsumieren anspornt. Eine zu hohe Inflation dagegen entwertet Vermögen rasant, während eine Deflation die Wirtschaft lähmt.

Um das Zwei-Prozent-Ziel zu erreichen, nutzt die EZB verschiedene Instrumente der Geldpolitik. Der bekannteste ist der Leitzins. Wenn die EZB den Leitzins erhöhen muss, wird Geld teurer, Kredite werden zurückhaltender vergeben, und die Nachfrage sinkt. Das dämpft die Preise.

Senkt die EZB die Zinsen, passiert das Gegenteil: Geld wird billig, die Nachfrage zieht an, und die Preise können wieder ansteigen. Zusätzlich kann die EZB die Geldmenge über Anleihekäufe steuern. Alle diese Massnahmen beschliesst der EZB-Rat.

Jedoch hat dieser Rat in den vergangenen Jahren einen furchtbaren Job gemacht. Seit der Rettung des Euros im Jahr 2015, als Ergebnis der Griechenland-Krise, wurden immer wieder Notmassnahmen eingeführt, welche aber immer eine höhere Inflationsrate und die enorme Ausweitung der Geldmenge zur Folge hatten. 

Was uns in den nächsten Jahren erwartet

Nach den Ausreissern der Jahre 2022 und 2023 ist die Inflationsrate im Euroraum deutlich zurückgegangen.

In Deutschland lag die Teuerung 2024 und 2025 jeweils bei rund 2,2 Prozent, also nahe am EZB-Ziel. Im März 2026 ist sie jedoch wieder auf 2,7 Prozent angestiegen, hauptsächlich wegen höherer Energiepreise. Im Euroraum insgesamt kletterte die jährliche Inflationsrate im selben Monat auf 2,6 Prozent. Ob das ein vorübergehender Effekt bleibt oder der Beginn einer neuen Phase höherer Teuerung ist, lässt sich nicht seriös vorhersagen.

Klar ist aber: Die strukturellen Treiber für Inflation sind nicht verschwunden. Die weltweite Staatsverschuldung ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen, was den Druck auf die Notenbanken erhöht, die Zinsen niedrig zu halten. Gleichzeitig belasten geopolitische Spannungen, Energiekrisen und der demografische Wandel die Lieferketten und Produktionskosten.

Ein weiterer Faktor ist die Geldmenge selbst. Seit 2008 haben Zentralbanken weltweit Billionen an neuem Geld geschaffen. Dieses zusätzliche Geld fliesst nicht nur in die Realwirtschaft, sondern auch in Vermögenswerte wie Aktien, Immobilien und Rohstoffe, deren Preise entsprechend zwar unterschiedlich, aber stetig ansteigen. Wer nur Cash auf dem Sparkonto hält, während die Teuerung weiterläuft, verliert dabei langsam an Kaufkraft.

Über einen längeren Zeitraum betrachtet ist Inflation eher Regel als Ausnahme. In den vergangenen Jahren und vor allem über Jahrzehnte haben westliche Währungen einen grossen Teil ihrer Kaufkraft eingebüsst. Die Einführung des Euro 2002 hat daran nichts geändert. Wer sein Vermögen erhalten und aufbauen will, kommt deshalb nicht um das Thema Inflationsschutz herum.

So schützt du dich vor Inflation

Es gibt mehrere Wege, dich gegen den schleichenden Kaufkraftverlust abzusichern. Welcher für dich passt, hängt von deiner Risikobereitschaft, deinem Zeithorizont und deinen Zielen ab. Die Grundregel: Damit dein Vermögen real nicht verliert, muss die Rendite deiner Anlage über der Inflationsrate liegen, idealerweise nach Abzug von Steuern und Kosten.

Bitcoin

Bitcoin ist die einzige Währung der Welt mit einer fest begrenzten Maximalmenge: 21 Millionen Bitcoin, mehr wird es nie geben.

Anders als der Euro oder der Franken kann Bitcoin nicht durch eine Zentralbank beliebig ausgeweitet werden. Genau deshalb sehen viele Anleger Bitcoin als modernes Gegenstück zu Gold und als potenziellen Schutz vor Inflation. 

Über zehn Jahre hinweg hat sich Bitcoin gegen die Kaufkraftverluste klassischer Währungen behauptet wie kaum eine andere Anlageklasse. In den letzten Jahren sahen wir auch eine steigende Akzeptanz von Bitcoin gegenüber Zentralbanken.

Zwar können diese nur bedingt Bitcoin verwenden oder als Reserve halten, aber der Trend zeigt, dass auch diese Institutionen sich Sorgen machen und in Bitcoin eine Alternative sehen. 

Gold

Gold gilt seit Jahrhunderten als Wertspeicher in Krisenzeiten. Nicht nur für Privatanleger, sondern auch für Zentralbanken überall auf der Welt. Der Nachteil: Es wirft keine Zinsen ab, die Lagerung ist unpraktisch, und über lange Zeiträume ist die durchschnittliche Rendite bescheiden.

Aktien und ETFs

Aktien gelten historisch als solider Inflationsschutz über längere Zeiträume. Unternehmen können gestiegene Kosten oft an Kunden weitergeben, was ihre Umsätze und Gewinne nominal mitziehen lässt. Breit gestreute ETFs reduzieren das Einzelrisiko und sind deshalb für viele Anleger das Grundgerüst beim Vermögensaufbau.

Immobilien

Immobilien sind eng mit der Inflation verzahnt. Mieten steigen häufig mit den Lebenshaltungskosten, und Sachwerte wie Häuser behalten in Phasen steigender Preise tendenziell ihren Wert. Wer eine Immobilie über einen Kredit finanziert, profitiert zusätzlich davon, dass die reale Last der Schulden mit der Teuerung sinkt.

Wie investiere ich gegen den Anstieg der Verbraucherpreise?

Wenn du dein Geld gegen den Anstieg der Verbraucherpreise schützen willst, stehen dir verschiedene Anlageoptionen offen. Die gängigsten auf einen Blick:

  • Bitcoin: Knappes digitales Gut mit festem Maximalangebot, unabhängig von der Geldpolitik
  • Gold: Klassischer Wertspeicher, niedrige laufende Rendite
  • Aktien und ETFs: Langfristig renditeorientiert, mit Kursschwankungen verbunden
  • Immobilien: Sachwerte mit Mieteinnahmen, kapitalintensiv in der Anschaffung
  • Tagesgeld und Festgeld: Nur sinnvoll, wenn der Zins über der Teuerungsrate liegt

Viele Investoren setzen auf eine Mischung, um Chancen und Risiken zu verteilen. Bitcoin wird dabei immer häufiger als eigenständige Assetklasse wahrgenommen, gerade weil es unabhängig von geldpolitischen Entscheidungen ist.

Wenn du Bitcoin als Teil deiner Strategie gegen Inflation nutzen willst, kannst du mit Relai in wenigen Minuten starten. Relai ist eine Schweizer Bitcoin-only-App mit MiCA-Lizenz, über die du direkt und non-custodial in Bitcoin investieren kannst.

Du kannst einzelne Käufe tätigen oder einen Sparplan einrichten, der automatisch regelmässig Bitcoin für dich kauft und so den Einstiegspreis über die Zeit glättet. So baust du eine Rücklage auf, die langfristig dein Vermögen vor dem Anstieg der Verbraucherpreise schützen kann.

Fazit

Inflation ist kein Zufall, sondern das Ergebnis konkreter wirtschaftlicher und geldpolitischer Entscheidungen. Sie entsteht, wenn mehr Geld im Umlauf ist als Güter, wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt oder wenn die Produktionskosten ansteigen.

Gemessen wird die Inflation über den Verbraucherpreisindex, der einen repräsentativen Warenkorb privater Haushalte erfasst. Im Euroraum liegt die jährliche Inflationsrate aktuell bei 2,6 Prozent, in Deutschland bei 2,7 Prozent (Stand April 2026).

Das Zwei-Prozent-Ziel der EZB ist also nicht automatisch erreichbar, vorwiegend nicht in Zeiten steigender Energiepreise und geopolitischer Unsicherheit.

Wer seine Kaufkraft erhalten will, sollte aktiv werden. Geld auf dem Girokonto verliert fast automatisch an Wert, sobald die Verzinsung unter der Teuerungsrate liegt. Aktien, Immobilien, Gold und Bitcoin sind die gängigsten Optionen, um sich langfristig gegen Inflation zu schützen.

Bitcoin nimmt dabei eine besondere Rolle ein: Seine Menge ist mathematisch fest begrenzt, und keine Zentralbank kann neue Bitcoin erzeugen, wenn sie die Geldmenge erhöhen möchte.

Haftungsausschluss: Relai ist berechtigt, Krypto-Asset-Dienstleistungen in der Schweiz und in der gesamten Europäischen Union im Rahmen des MiCA-Regulierungsrahmens anzubieten. Das Unternehmen erweitert seine Dienstleistungen aktiv auf EU-Mitgliedstaaten nach Abschluss der Passporting-Mitteilungen.

Was ist Deflation?

Deflation ist das Gegenteil von Inflation: ein anhaltender Rückgang des allgemeinen Preisniveaus. Dabei steigt der Wert des Geldes, was auf den ersten Blick positiv klingt. Wirtschaftlich ist Deflation aber problematisch, weil Konsumenten Käufe aufschieben, wenn sie erwarten, dass Produkte bald billig werden. Unternehmen machen weniger Umsatz, Löhne sinken, und Arbeitslosigkeit kann steigen. Deshalb versuchen Zentralbanken, Deflation zu vermeiden.

Was ist Stagflation?

Stagflation bezeichnet eine seltene Situation, in der hohe Inflation und eine stagnierende oder schrumpfende Wirtschaft gleichzeitig auftreten, oft begleitet von hoher Arbeitslosigkeit. Das klassische Beispiel ist die Ölkrise der 1970er-Jahre. Stagflation ist für Notenbanken besonders schwer zu bekämpfen, weil die üblichen geldpolitischen Werkzeuge widersprüchlich wirken: Zinserhöhungen bremsen die Inflation, verschärfen aber die wirtschaftliche Schwäche.

Warum sind die Preise in den vergangenen Jahren so stark gestiegen?

Die starke Teuerung seit 2021 ging auf mehrere Ursachen zurück: Lieferkettenprobleme nach der Pandemie, ein rasanter Anstieg der Rohstoff- und Energiepreise durch geopolitische Spannungen sowie eine über Jahre expansive Geldpolitik der Notenbanken. 2022 lag die Inflationsrate in Deutschland bei 6,9 Prozent, 2023 bei 5,9 Prozent. Ab 2024 hat sich die Lage wieder stabilisiert und die Inflationsrate ist auf 2,2 Prozent gesunken.

Welche Auswirkungen hat eine hohe Inflation?

Eine hohe Inflation reduziert die Kaufkraft privater Haushalte spürbar. Wenn Löhne nicht mitziehen, sinkt der Lebensstandard. Sparer auf niedrig verzinsten Konten verlieren real Geld, weil der Zins unter der Teuerung liegt. Unternehmen haben Planungsunsicherheit, und Investitionen werden teurer. Profitieren können dagegen Schuldner, weil der reale Wert ihrer Schulden sinkt, sowie Besitzer von Sachwerten wie Immobilien, Aktien oder Bitcoin.

Welche 3 Arten von Inflation gibt es?

Nach den Ursachen unterscheidet man klassisch drei Arten: Nachfrageinflation (Nachfrage übersteigt Angebot), Angebotsinflation (Produktionskosten steigen) und importierte Inflation (Preisanstiege bei importierten Rohstoffen). Nach der Intensität lassen sich Inflationen in schleichend (unter 5 Prozent), trabend (bis etwa 10 Prozent) und galoppierend oder hyperinflationär (zweistellig oder extrem) einteilen.

Was ist die Hauptursache der Inflation?

Eine einzige Hauptursache gibt es nicht. Inflation hat meist mehrere Auslöser, die zusammenwirken. Entscheidend ist häufig das Verhältnis zwischen Geldmenge und Gütermenge: Wenn mehr Geld im Umlauf ist, ohne dass die Wirtschaftsleistung entsprechend wächst, verliert jede einzelne Geldeinheit an Wert. Deshalb wird die Geldpolitik der Zentralbanken oft als stärkster Hebel für die langfristige Teuerungsrate angesehen.

Wie viel waren 1000 EUR vor 20 Jahren wert?

1’000 EUR aus dem Jahr 2006 hätten bei einer durchschnittlichen Inflationsrate von rund 2 Prozent pro Jahr heute eine Kaufkraft von etwa 665 EUR nach aktuellem Preisniveau. Anders gesagt: Für das, was du 2006 für 1’000 EUR bekommen hast, zahlst du heute rund 1’500 EUR. Das zeigt, wie stark Inflation auch in scheinbar ruhigen Zeiten wirkt, wenn sie über zehn oder mehr Jahre anhält.

Joël kommt aus der Medienbranche und nutzt diese Erfahrung, um Content in allen Formen und Formaten online zu erstellen. Wenn er nicht schreibt oder Content produziert, teilt er seine Gedanken auf X oder genießt einen köstlichen Kaffee. Folge Joël auf X.