Nein, ein Bitcoin Bullenmarkt ist derzeit nicht bestätigt. Von fünf Kriterien für einen Bitcoin Bullenmarkt sind aktuell drei erfüllt, eines teilweise und eines nicht. Es fehlt vor allem ein Wochenschluss über dem 365-Tage-Durchschnitt bei rund 83’000 US-Dollar, also etwa 71’400 Euro oder 66’900 Franken. Bitcoin notiert bei rund 81’000 US-Dollar und liegt damit etwa 35 Prozent unter dem Allzeithoch vom Oktober 2025.
In diesem Artikel erfährst du, wie weit Bitcoin vom Allzeithoch entfernt ist, welche fünf Kriterien einen Bullenmarkt bestätigen, welches davon aktuell noch fehlt und was namentlich genannte Analysten für die kommenden Monate erwarten.
Wie weit ist Bitcoin vom Allzeithoch entfernt?
Bitcoin notiert rund 35 Prozent unter dem Allzeithoch von 126’198 US-Dollar vom 6. Oktober 2025. Vom Zyklustief bei rund 59’100 US-Dollar im Juni 2026 hat sich der Bitcoin-Kurs um etwa 38 Prozent erholt.

Am 3. und 4. September zog der Kurs innerhalb eines Tages um knapp 7 Prozent an und erreichte zwischenzeitlich 82’240 US-Dollar, den höchsten Stand seit Mitte Mai. Auslöser waren nach Einschätzung mehrerer Marktbeobachter Aussagen von Fed-Gouverneur Christopher Waller, die eine Zinserhöhung im September unwahrscheinlicher erscheinen liessen.
Ein Punkt zur Einordnung: Die Korrektur von Hoch zu Tief betrug rund 52 Prozent. In den drei vorherigen Abwärtsphasen lagen die Werte laut CoinGecko bei rund 84 Prozent (2018 bis 2019), 82 Prozent (2014 bis 2015) und 77 Prozent (2022 bis 2023). Der Rücksetzer war also deutlich milder als alles, was Bitcoin bisher gesehen hat.
Kursdaten laut CoinGecko. Alle Euro- und Frankenwerte in diesem Artikel sind zum Wechselkurs vom 4. September 2026 umgerechnet (1 US-Dollar entspricht rund 0,86 Euro beziehungsweise 0,81 Franken).
Ist der Bitcoin Bärenmarkt vorbei?
Nicht bestätigt. Die Abwärtsphase läuft seit dem Allzeithoch am 6. Oktober 2025, also seit rund elf Monaten. Das bisherige Tief liegt bei rund 59’100 US-Dollar im Juni 2026. Historisch dauerten Bitcoin-Bärenmärkte 12 bis 14 Monate vom Hoch bis zum Tief.
Konkret brauchten die Bärenmärkte 2018 und 2022 je 363 und 376 Tage bis zum Tief. Je nachdem, ob zum Tagesschluss oder zum Intraday-Tief gerechnet wird, kommt CoinGecko auf 385 und 381 Tage. Aktuell sind seit dem Hoch rund 333 Tage vergangen. Nach diesem Muster wäre der Boden entweder im Juni schon erreicht worden oder er läge noch vor uns.
Und hier ist der ehrliche Teil, der auf vielen Seiten fehlt: Das Ende eines Bärenmarkts lässt sich sicher erst im Rückblick datieren. Erst wenn ein Tief mehrere Monate hält und der Kurs darüber eine tragfähige Struktur aufbaut, wird aus einer Erholung ein bestätigter Trendwechsel. Wer heute behauptet, der Bärenmarkt sei am 5. Juni zu Ende gegangen, kann recht haben. Beweisen lässt sich das jetzt nicht.
Fünf Kriterien für einen bestätigten Bitcoin Bullenmarkt
Damit die Antwort nachvollziehbar bleibt, prüfen wir jeden Monat dieselben fünf Kriterien. Sie kombinieren Kursstruktur, On-Chain-Daten und Kapitalflüsse, decken also drei unabhängige Blickwinkel ab. Drei davon stammen aus dem Datenmodell des Analysehauses CryptoQuant, dessen Analysten diese Kennzahlen selbst als Bedingungen für einen bestätigten Bullenmarkt beschreiben. Die Kursstruktur und die ETF-Flüsse kommen aus unabhängigen Quellen.

Notiert Bitcoin über dem 365-Tage-Durchschnitt?
Nein. Der 365-Tage-Durchschnitt liegt bei rund 83’000 US-Dollar, Bitcoin notiert darunter. Laut CryptoQuant begannen frühere Bullenmärkte erst offiziell, nachdem Bitcoin diesen langfristigen Durchschnitt überschritten hatte.
Die Kennzahl mittelt die Schlusskurse der letzten 365 Tage. Einzelne Ausschläge fallen dadurch kaum auf, was den Wert bei einem so schwankungsfreudigen Vermögenswert wie Bitcoin brauchbar macht: Er zeigt, ob der aktuelle Kurs über oder unter dem Durchschnittspreis eines ganzen Jahres liegt.
Julio Moreno, Forschungsleiter bei CryptoQuant, bezifferte die Marke Ende August auf 83’100 US-Dollar. Der Kurs kam ihr am 4. September mit 82’240 US-Dollar so nah wie seit Mai nicht mehr, blieb aber darunter. Status: nicht erfüllt.
Bildet Bitcoin im Wochenchart höhere Hochs und höhere Tiefs?
Teilweise. Seit dem Juni-Tief bildet Bitcoin im Wochenchart höhere Tiefs, eine bestätigte Trendwende ist das aber noch nicht. Das Augusthoch von rund 81’280 US-Dollar lag jedoch unter dem Mai-Hoch von rund 82’820 US-Dollar, das Anfang September getestet, aber noch nicht überschritten wurde.
Höhere Tiefs und höhere Hochs sind die schlichteste Definition eines Aufwärtstrends. Solange nur die Tiefs steigen, das letzte Hoch aber hält, spricht das für eine Bodenbildung, noch nicht für eine bestätigte Trendumkehr. Im Marktzyklus entspricht das der Phase, in der sich eine Unterstützung erst festigt.
Joel Kruger, Marktstrateg bei der LMAX Group, sieht in einem klaren Ausbruch über das Mai-Hoch das Signal, das die Einschätzung stützen würde, dass ein wesentliches Zyklustief hinter uns liegt. Status: teilweise erfüllt.
Bildet Bitcoin im Wochenchart höhere Hochs und höhere Tiefs?
Teilweise. Seit dem Juni-Tief bildet Bitcoin im Wochenchart höhere Tiefs, eine bestätigte Trendwende ist das aber noch nicht. Das Augusthoch von rund 81’280 US-Dollar lag jedoch unter dem Mai-Hoch von rund 82’820 US-Dollar, das Anfang September getestet, aber noch nicht überschritten wurde.
Höhere Tiefs und höhere Hochs sind die schlichteste Definition eines Aufwärtstrends. Solange nur die Tiefs steigen, das letzte Hoch aber hält, spricht das für eine Bodenbildung, noch nicht für eine bestätigte Trendumkehr. Im Marktzyklus entspricht das der Phase, in der sich eine Unterstützung erst festigt.
Joel Kruger, Marktstrateg bei der LMAX Group, sieht in einem klaren Ausbruch über das Mai-Hoch das Signal, das die Einschätzung stützen würde, dass ein wesentliches Zyklustief hinter uns liegt. Status: teilweise erfüllt.
Was sagt der Bitcoin Bull Score aktuell?
Erfüllt. Der Bull Score von CryptoQuant stieg innerhalb einer Woche von 30 auf 80 Punkte und liegt damit erstmals seit dem 6. Oktober 2025 wieder im bullischen Bereich über 60. Acht von zehn Teilindikatoren zeigen bullisch.
Der Bull Score bündelt zehn On-Chain- und Marktkennzahlen zu einem Wert zwischen 0 und 100. Über 60 gilt als bullisch, unter 40 als bärisch. Der Sprung von 30 auf 80 war der schnellste innerhalb eines Jahres. Im Frühjahr 2026 lag der Wert zeitweise bei 20.
Eine Einschränkung nennt CryptoQuant selbst: Die unrealisierten Gewinnmargen der Händler lagen bei 20,5 Prozent, dem höchsten Wert seit Juni 2025. Ein vergleichbarer Stand von 19 Prozent Anfang Mai ging einem Rückgang von rund 30 Prozent voraus. Kurzfristige Überhitzung ist also Teil des Bildes. Status: erfüllt.
Steigt die Spot-Nachfrage nach Bitcoin wieder?
Erfüllt, aber erst seit kurzem. Die sichtbare Spot-Nachfrage drehte laut CryptoQuant Mitte August erstmals seit Monaten ins Plus und wächst seither so schnell wie seit Ende Dezember nicht mehr.
Gemessen wird, wie viele Bitcoins über einen Zeitraum von 30 Tagen tatsächlich gekauft und aus dem Handel genommen werden. Anders als ein Preis lässt sich diese Zahl nicht durch Stimmung erklären: Sie zeigt, ob Kapital wirklich in Bitcoin fliesst.
Ende Juli lag der Wert noch bei rund minus 206’000 Bitcoin. Mitte August drehte er auf etwa plus 25’000 Bitcoin. Erstmals seit Anfang Oktober 2025 steigen Spot- und Terminmarkt-Nachfrage laut CryptoQuant gleichzeitig. Status: erfüllt, mit dem Hinweis, dass drei Wochen im Plus noch kein Trend über Monate sind.
Wie hoch sind die Zuflüsse in die Bitcoin-Spot-ETFs?
Erfüllt. In der Woche bis zum 21. August sammelten die US-Spot-Bitcoin-ETFs laut Farside Investors 1,92 Milliarden US-Dollar ein, den höchsten Wochenwert des Jahres. Die 30-Tage-Bilanz bleibt klar positiv.
Die ETF-Flüsse zeigen, was institutionelle und private Anleger über regulierte Produkte tatsächlich kaufen. Sie sind damit die direkteste Messgrösse für Nachfrage aus dem klassischen Finanzsystem.
Auf eine neuntägige Zuflussserie folgte am 28. August ein Abfluss von 201,9 Millionen US-Dollar. Der August blieb mit 3,52 Milliarden US-Dollar dennoch der stärkste Monat des Jahres. Am 3. September verzeichneten die Produkte mit 730,8 Millionen US-Dollar den höchsten Tageszufluss seit dem 14. Januar. Gemessen wird damit die Nachfrage über regulierte Wertpapiere. Wer stattdessen Bitcoin direkt kaufen und selbst verwahren will, taucht in dieser Statistik nicht auf. Status: erfüllt.
Was fehlt für einen bestätigten Bitcoin Bullenmarkt?
Ein Wochenschluss über dem 365-Tage-Durchschnitt bei rund 83’000 US-Dollar. Laut CryptoQuant wirkt diese Marke bis dahin als Widerstand. Ein kurzer Ausbruch reicht nicht, entscheidend ist, ob die Nachfrage auch oberhalb dieses Widerstands trägt. Nach unten liegt die nächste Unterstützung im Bereich um 77’000 US-Dollar, also etwa 66’200 Euro oder 62’100 Franken.
Warum ein Ausbruch im Tagesverlauf nicht zählt: Innerhalb eines Tages kann ein einzelner grosser Käufer oder eine Welle geschlossener Absicherungspositionen den Kurs kurz über eine Marke drücken. Solche Bewegungen sagen wenig darüber aus, ob auf dem höheren Niveau echte Nachfrage entsteht. Ein Wochenschluss darüber tut das schon eher, weil er fünf Handelstage überdauern muss.
Der Vorstoss auf 82’240 US-Dollar am 4. September fand mitten in der Woche statt. Der nächste Test ist damit der Wochenschluss am Sonntag. Zu beachten ist ausserdem, dass September laut Coinglass historisch der schwächste Bitcoin-Monat ist, mit einem Durchschnittsverlust von rund 2,9 Prozent seit 2013. Die letzten drei Septembermonate schlossen allerdings im Plus.
Wie tief kann Bitcoin noch fallen?
Mehrere Zyklusmodelle verorten das endgültige Tief erst im Oktober 2026. Die Bärenmärkte 2018 und 2022 brauchten 363 und 376 Tage vom Hoch bis zum Tief. Überträgt man das auf den Oktober 2025, ergibt sich ein Zeitfenster zwischen dem 4. und 17. Oktober 2026.
Der anonyme Analyst Rekt Fencer nennt konkret den 5. Oktober 2026 und begründet das mit einem wiederkehrenden Muster aus 1’064 Tagen Aufwärts- und 364 Tagen Abwärtsphase. Ali Martinez verortet ein Zeitfenster vom 6. bis 16. Oktober. Auch Benjamin Cowen rechnet in seinem Basisszenario mit einem Tief im Oktober 2026.
Dem steht eine Auswertung des Netzwerkökonomen Timothy Peterson vom Mai 2026 gegenüber. Er hat alle Fälle untersucht, in denen Bitcoin von einem Rückgang von 50 Prozent auf einen Rückgang von 35 Prozent zurückkehrte, also genau die Situation von heute. In sieben von neun Fällen erreichte Bitcoin innerhalb eines Jahres ein neues Allzeithoch.
Ein Muster, das alle drei bisherigen Marktzyklen teilen: Das Halving lag jeweils rund 17 bis 18 Monate vor dem Allzeithoch. Vom Halving im April 2024 bis zum Hoch im Oktober 2025 waren es 18 Monate.
Wichtig zur Einordnung: Kalenderdaten aus Zyklusmodellen sind keine Prognose. Sie haben in der Vergangenheit oft nicht gehalten, und sie beruhen auf einer sehr kleinen Zahl vergleichbarer Fälle.
Gegenargument: Ist der Bitcoin Vier-Jahres-Zyklus gebrochen?
Umstritten. Der Vier-Jahres-Zyklus leitet sich vom Bitcoin Halving ab, das die Neuausgabe alle rund vier Jahre halbiert, letztmals im April 2024. Grayscale und Bitwise argumentieren, dass ETFs und institutionelle Zuflüsse diesen Rhythmus aufgelöst haben. Fidelity-Analyst Jurrien Timmer, Peter Brandt und Benjamin Cowen halten ihn für intakt. Galaxy Research beschreibt den Zyklus als kürzer und weniger verlässlich, nicht als tot. Die Debatte ist offen. Ausführlich behandeln wir sie im Artikel dazu, was ein Bitcoin Bullenmarkt ist.
Wann beginnt der nächste Bitcoin Bullenmarkt?
Ein Datum lässt sich nicht seriös nennen. Historisch begann jeder neue Bullenmarkt, den viele auch Bullrun nennen, nach einer mehrmonatigen Bodenbildung, im Rückblick erkennbar am Kurs über dem 200-Wochen-Durchschnitt und an extremen Angstwerten im Fear-and-Greed-Index kurz zuvor.
Statt eines Datums die drei Bedingungen, die in der Vergangenheit vorlagen:
Erstens ein Kurs stabil über dem 200-Wochen-Durchschnitt. Der liegt aktuell bei rund 63’800 US-Dollar, umgerechnet etwa 54’800 Euro oder 51’400 Franken. Bitcoin notiert klar darüber und hat die Marke im Februar und im Juni jeweils gehalten.
Zweitens ein extremer Angstwert im Vorfeld. Am 6. Februar 2026 fiel der Fear-and-Greed-Index auf 5 Punkte, den tiefsten Stand, der für diesen Index dokumentiert ist. Anfang September lag der <a href=”https://coinmarketcap.com/charts/fear-and-greed-index/” rel=”nofollow noopener” target=”_blank”>Index von CoinMarketCap</a> bei 73 Punkten und damit im Bereich Gier. Ein Hinweis dazu: Verschiedene Anbieter berechnen den Index unterschiedlich, die Werte weichen teils deutlich voneinander ab.
Drittens Nachfrage, die über Monate trägt und nicht nur über Wochen. Genau das ist der Punkt, an dem die Datenlage heute noch dünn ist.
Wer nach einem Datum für den nächsten Bullrun sucht, findet im Netz viele Zahlen und keine belastbare Grundlage. Ki Young Ju, Gründer von CryptoQuant, sieht den Abwärtszyklus bereits als beendet an. Sein Zyklusindikator drehte Ende August erstmals seit Anfang Oktober 2025 wieder ins Positive. Wie sich solche Einschätzungen weiterentwickeln, verfolgen wir laufend im Bitcoin Blog.
Was bedeutet die aktuelle Marktphase für dich als Anleger?
Für dich als Anleger ändert sich mit der Marktphase weniger, als die Schlagzeilen vermuten lassen. Die Antwort auf die Bullenmarkt-Frage wechselt monatlich, die Logik eines Sparplans nicht. Wer regelmässig kauft, muss die Marktphase nicht richtig einschätzen. Relai gibt keine Anlageempfehlung und nennt keine Kursziele.
Was sich ändert: die acht Werte in der Tabelle oben, der Status der fünf Kriterien und die Frage, ob die 83’000er-Marke fällt. Was sich nicht ändert: dass niemand den Boden im Voraus kennt, und dass die Analysten, die wir hier zitieren, sich in ihren Schlussfolgerungen offen widersprechen.
Wenn du dir das monatliche Nachrechnen ersparen willst, ist ein Bitcoin Sparplan der Weg, der ohne Markteinschätzung funktioniert. Bei Relai richtest du ihn in wenigen Minuten ein, kaufst zu einem festen Rhythmus und verwahrst deine Bitcoins selbst.
Fazit: Sind wir im Bitcoin Bullenmarkt?
Von fünf Kriterien für einen Bitcoin Bullenmarkt (englisch Bull Market, umgangssprachlich Bullrun) sind drei erfüllt, eines teilweise und eines nicht. Der Bull Score steht bei 80 Punkten, die Spot-Nachfrage ist seit Mitte August positiv, und die ETF-Zuflüsse waren im August so hoch wie in keinem Monat davor in diesem Jahr. Offen bleibt die eine Marke, an der sich für CryptoQuant alles entscheidet: ein Wochenschluss über dem 365-Tage-Durchschnitt bei rund 83’000 US-Dollar.
Dazu stehen zwei glaubwürdige Gegenthesen im Raum. Mehrere Zyklusmodelle deuten auf ein endgültiges Tief erst Anfang Oktober 2026. Timothy Petersons historische Auswertung deutet in die andere Richtung. Beide können nicht recht haben, und keiner von beiden hat bisher recht gehabt.
Unabhängig davon, wie diese Frage ausgeht: In der Bitcoin-Investment-App von Relai kaufst du Bitcoin direkt und verwahrst sie in deiner eigenen Wallet. Du kannst dort auch einen Bitcoin Sparplan einrichten und feste Beträge in festen Abständen kaufen.
Wir aktualisieren diese Seite monatlich und zusätzlich, sobald sich die 83’000er-Frage auflöst, nach oben oder nach unten. Das Datum unter der Überschrift zeigt dir, wie aktuell die Zahlen sind, die du hier liest.
Häufig gestellte Fragen
Was war das Bitcoin-Allzeithoch und wann wurde es erreicht?
Das Bitcoin-Allzeithoch, auch ATH genannt, liegt bei 126’198 US-Dollar und wurde am 6. Oktober 2025 erreicht. Umgerechnet sind das rund 108’500 Euro oder 101’700 Franken. Seither ist der Kurs um etwa 35 Prozent zurückgegangen und notiert aktuell bei rund 81’000 US-Dollar.
Wie hat sich der Bitcoin-Kurs 2026 entwickelt?
Bitcoin fiel im ersten Halbjahr 2026 bis auf rund 59’100 US-Dollar am 5. Juni, das bisherige Zyklustief. Seither hat sich der Kurs um etwa 38 Prozent erholt. Anfang September erreichte Bitcoin mit 82’240 US-Dollar den höchsten Stand seit Mitte Mai.
Was ist der Bitcoin Bull Score?
Der Bull Score ist eine Kennzahl des Analysehauses CryptoQuant. Sie bündelt zehn On-Chain- und Marktindikatoren zu einem Wert zwischen 0 und 100. Werte über 60 gelten als bullisch, Werte unter 40 als bärisch. Aktuell steht der Bull Score bei 80 Punkten.
Ist der Bitcoin Vier-Jahres-Zyklus noch gültig?
Darüber gehen die Meinungen auseinander. Der Zyklus beruht auf dem Bitcoin Halving alle rund vier Jahre, letztmals im April 2024. Grayscale und Bitwise sehen ihn durch ETFs und institutionelles Kapital aufgelöst, Fidelity-Analyst Jurrien Timmer und Peter Brandt halten ihn für intakt. Mehr dazu im Artikel darüber, was ein Bitcoin Bullenmarkt ist.
Wie lange dauert ein Bitcoin Bullenmarkt?
Gerechnet vom Zyklustief bis zum Allzeithoch dauerten die bisherigen Aufwärtsphasen rund 1’050 bis 1’070 Tage, also etwa drei Jahre. Vom Tief im Januar 2015 bis zum Hoch im Dezember 2017 waren es 1’068 Tage, vom Dezember 2018 bis zum November 2021 rund 1’064 Tage und vom November 2022 bis zum Oktober 2025 rund 1’050 Tage. Drei Zyklen sind allerdings eine kleine Datenbasis.
Woran erkennt man einen Bitcoin Bullenmarkt?
Ein bestätigter Bitcoin Bullenmarkt zeigt sich an einem Kurs über dem 365-Tage-Durchschnitt, an höheren Hochs und höheren Tiefs im Wochenchart, an einem Bull Score über 60 Punkten sowie an anhaltender Nachfrage aus dem Spotmarkt und den Spot-ETFs. Aktuell sind drei dieser fünf Kriterien erfüllt.
Risikohinweis: Dieser Beitrag ist eine Marketingmitteilung von Relai und dient ausschliesslich Informationszwecken. Er stellt keine Anlageberatung, keine Anlageempfehlung und kein Angebot dar. Investitionen in Bitcoin sind mit erheblichen Risiken verbunden, Kursverluste bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals sind möglich. Die vergangene Wertentwicklung ist kein Indikator für künftige Ergebnisse. Alle genannten Einschätzungen Dritter sind deren eigene und werden von Relai nicht übernommen.
Haftungsausschluss: Die Relai EU SASU verfügt über eine Zulassung als Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen nach der MiCA-Verordnung, erteilt durch die französische Finanzmarktaufsicht AMF, und bedient auf dieser Grundlage Kundinnen und Kunden in der Europäischen Union. Kundinnen und Kunden mit Wohnsitz in der Schweiz und in Liechtenstein werden von der Relai AG betreut, die als Finanzintermediär dem VQF angeschlossen ist, einer von der FINMA anerkannten Selbstregulierungsorganisation nach Geldwäschereigesetz.
